Das Videoportal YouTube hat nun auch in Deutschland und in Österreich eine Kids-Version auf den Markt gebracht. Die YouTube-App bietet Inhalte speziell für Kinder, wie Videos zu Biene Maja und Heidi, und gibt Eltern außerdem die Möglichkeit durch Sonderoptionen den Inhalt der Videos auf die persönlichen Bedürfnisse des Kindes anzupassen (heise.de).

Die App wird jedoch bereits kritisiert, da die Inhalte für das Kind von einer Software mittels Algorithmen und nicht nur von menschlicher Hand ausgewählt werden. Diese Tatsache berge immer auch eine Gefahr. Außerdem steht in der Kritik, dass die Kinder mit Werbung konfrontiert werden, die sie nicht „wegklicken“ können (blog.wdr.de).

Kann die App tatsächlich schädlich für Kinder sein und wenn ja gibt es Alternativen?

Diskussion:

Artikel: „YouTube Kids: Das sagen Medienpädagogen zu dem neuen Angebot“  (Quelle: augsburger-allgemeine.de)

Artikel: Die Ergebnisse der Untersuchung der Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler zeigten, „dass zwei- bis fünfjährige bei regelmäßiger Nutzung von Bildschirmmedien nicht nur zappeliger“ sind, sondern auch „Konzentrationsstörungen und Sprachentwicklungsprobleme haben.“ (Quelle: mdr.de)

Hintergrundinfos:

Praxistest: „Was verspricht die App und wie viel davon kann sie tatsächlich einhalten?“(Quelle: Fachstelle Medien, Diözese Rottenburg-Stuttgart)

Medienangebot: Laut Medienpädagogen ist „Flimmo“ für Eltern eine empfehlenswerte Ergänzung zu YouTube Kids. Hier gibt es eine pädagogische Einschätzung zum aktuellen (Online-) Fernsehprogramm. (Quelle: flimmo.de)

Artikel: „5 Tipps zur Medienerziehung bei Kindern“ (Quelle: spektrum.de)

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